Artikel wurde hinzugefügt

Direkt zum Inhalt

💚 Nur heute: 1+1 Secret Seeds AKTION 💚 

‼️ *auf ALLE Seed Brands ‼️

Chemdog Samen – Die legendäre Genetik hinter Sour Diesel und OG Kush

Strains – Euphorisch Hybrid, sativa-betont Photoperiodisch Mittel bis anspruchsvoll

Kurz und knapp: Was ist Chemdog?

Chemdog, auch Chemdawg geschrieben, ist eine der einflussreichsten Cannabis-Genetiken überhaupt und gleichzeitig eine der am schlechtesten dokumentierten. Sie entstand nicht in einem Zuchtprogramm, sondern aus einer Handvoll Samen in einer 1991 auf einem Grateful-Dead-Konzert gekauften Unze. Bekannt wurde sie über ihre Nachkommen: Sour Diesel, OG Kush und ein Großteil der modernen Diesel- und Kush-Linien gehen auf sie zurück. Aroma: scharf, dieselartig, chemisch. Wirkung: euphorisch im Ansatz, körperlich im Verlauf.

Typ
Sativa-betonter Hybrid
Genetik
Bag-Seed unbekannter Herkunft, 1991
Marke
Kein eigenes Produkt bei HANS Brainfood
THC-Gehalt
typisch ca. 18–20 %
CBD-Gehalt
unter 1 %, meist um 0,1 %
Schwierigkeit
Mittel bis anspruchsvoll
Aroma
Diesel, chemisch-scharf, Kiefer, Zitrus, erdig
Effekt
Euphorisch, kreativ, körperlich schwer im Verlauf
Klima
Warm, sonnig, nährstoffreicher Boden
Blütezeit
9–10 Wochen (Indoor)
Ernte Outdoor
Anfang Oktober
Aussaat
Vorzucht ab April, Auspflanzen ab Ende Mai
Ertrag Indoor
ca. 300–450 g/m²
Ertrag Outdoor
ca. 400–600 g/Pflanze (Erfahrungswert)
Höhe
150–200 cm, streckender Wuchs

Was ist Chemdog?

Manche Cannabis-Sorten sind berühmt, weil sie überall verkauft werden. Chemdog ist berühmt, weil fast niemand sie besitzt, und trotzdem kennt jeder ihre Kinder. Sour Diesel, OG Kush, Stardawg, GMO Cookies: Ein Großteil der US-amerikanischen Diesel- und Kush-Linien der letzten drei Jahrzehnte lässt sich auf diesen einen Strain zurückführen.

Ungewöhnlich ist dabei auch die Ausgangslage. Chemdog stammt nicht aus einem Zuchtprogramm mit benannten Landsorten, sondern aus Samen, die 1991 in einer gekauften Unze steckten. Was genau darin war, weiß bis heute niemand. Der Züchter Humboldt Seed Organisation, der eine eigene Chemdawg-Version anbietet, ordnet sie schlicht als "mostly sativa" ein, Seedfinder und Royal Queen Seeds beschreiben sie als sativa-dominant mit typisch sativa-artigem Wuchs. Ein exaktes Sativa/Indica-Verhältnis in Prozent hat dagegen niemand veröffentlicht. Wer eine solche Zahl liest, liest eine Schätzung.

Beim THC-Gehalt liegt der belastbare Bereich bei rund 18 bis 20 Prozent. Royal Queen Seeds nennt einzelne Ausnahme-Phänotypen mit deutlich höheren Werten, markiert das aber ausdrücklich als Ausreißer ohne Laborreferenz. Der CBD-Gehalt ist verschwindend gering und liegt bei etwa 0,1 Prozent. Interessant: Sowohl Leafly als auch Royal Queen Seeds nennen für Chemdog stattdessen einen CBG-Anteil von etwa einem Prozent. Dieses Detail taucht in vielen Sortenbeschreibungen fälschlich als CBD-Wert auf.

HANS Brainfood führt Chemdog aktuell nicht als eigenes Samen-Produkt. Wer die Genetik im eigenen Grow erleben möchte, findet sie am ehesten indirekt: über direkte Nachkommen wie Sour Diesel oder OG Kush, die im Sortiment von BudVoyage und Partnermarken auftauchen.

Warum die Sorte trotz fehlender eigener Produktverfügbarkeit im deutschen Handel weiterhin gesucht wird, hat mit ihrer Stellung in der Zuchtgeschichte zu tun. Chemdog steht stellvertretend für eine ganze Ära der US-amerikanischen Cannabiszucht. Wer sich mit Genetik beschäftigt, stößt bei praktisch jeder Diesel- oder Kush-Recherche früher oder später auf den Namen, ähnlich wie man in der Weinkunde irgendwann bei einer Handvoll Ursprungsreben landet, aus denen sich unzählige moderne Sorten ableiten.

Cannabis Samen bei HANS Brainfood Feminisierte Sorten · Indica, Sativa & Hybriden · Diskreter Versand · § 3 Abs. 2 KCanG
Zum Sortiment →

Herkunft und Genetik

Die überlieferte Geschichte beginnt 1991 auf einem Grateful-Dead-Konzert. Ein Grower, der später unter dem Namen "Chemdog" bekannt wurde (bürgerlich Greg Krzanowski), traf dort auf zwei andere Anbauer, die in der Szene als "joebrand" und "pbud" auftreten. Er kaufte von ihnen eine Unze für 500 Dollar. Später wurden ihm zwei weitere Unzen an die Ostküste geschickt: eine samenlos, eine mit 13 Samen darin. Von diesen keimte er zunächst vier. Ein Männchen verwarf er, drei Weibchen behielt er.

Zum Ort gibt es zwei Überlieferungen. Die detailreichere Version, die auch Chemdogs eigener Betrieb Canna Provisions erzählt und die Seedfinder dokumentiert, nennt das Deer Creek Amphitheatre bei Noblesville in Indiana. Eine zweite, weiter verbreitete Kurzfassung (unter anderem bei Leafly und Royal Queen Seeds) spricht von einem Konzert in Colorado und von "Northern California bag seed". Beides ist zeitlich möglich, die Dead spielten 1991 in beiden Bundesstaaten. Die Indiana-Version ist die einzige, die Namen, Preis und Samenzahl mitliefert, und gilt daher als die belastbarere.

Was in dieser Unze genetisch steckte, ist bis heute Legende statt Fakt. Seedfinder führt die Eltern als unbekannten Hybrid. Spekulationen reichen von nepalesischen und thailändischen Sativa-Linien über Nordkalifornien bis Hawaii. Belegen lässt sich keine davon. Diese Unklarheit an der Wurzel steht in einem eigenwilligen Kontrast zur Bedeutung, die Chemdog später bekam: kein Labor, keine dokumentierte Kreuzungsformel, kein Markenname als Ursprung.

Die Phänotypen-Geschichte lässt sich dagegen recht genau nachvollziehen, weil sie über drei Zeitpunkte hinweg dokumentiert ist. Aus den ersten vier gekeimten Samen von 1991 entstanden die Ur-Phänotypen Chem 91, Chemdog's Sister und Chemdog B. Zehn Jahre später, 2001, keimte Chemdog drei weitere Samen mit den Bezeichnungen c, d und e: "e" keimte nie, "c" war Ausschuss, "d" wurde der bevorzugte Keeper-Cut und ist bis heute der in der Szene verbreitete Chem D. 2006 kam es zum Wiedersehen mit joebrand, aus dem vier der letzten sechs Samen gekeimt wurden. Der vierte davon wurde von Joe als "Reunion Pheno" bezeichnet und ist heute als Chemdawg 4 bekannt.

Diese interne Aufspaltung erklärt, warum Erfahrungsberichte zu "Chemdog" teils widersprüchlich klingen. Je nachdem, welcher Phänotyp im Umlauf war, unterscheiden sich Aroma, Wuchsverhalten und Wirkungsschwerpunkt. Für Breeder war diese Variabilität ein Steinbruch voller Material: Aus einzelnen Cuts entstanden gezielt stabilere, kommerziell verwertbare Linien.

Botanisch ist Chemdog photoperiodisch, also auf einen Wechsel des Lichtzyklus zur Blüteauslösung angewiesen. Eine Ruderalis-Beteiligung ist nicht dokumentiert, Autoflower-Versionen basieren immer auf nachträglichen Einkreuzungen.

Wirkung und Effektprofil

Nutzerberichte beschreiben die Wirkung übereinstimmend als kraftvoll und lang anhaltend. Der Einstieg wird meist als euphorisch und aufhellend geschildert, häufig begleitet von kreativen Assoziationen und Gesprächigkeit. Im Verlauf verschiebt sich der Effekt in eine deutlich körperliche, schwere Komponente, die bei höherer Dosierung bis zu einem ausgeprägten Ruhebedürfnis reichen kann.

Diese Reihenfolge – zuerst leicht, dann schwer – erklärt, warum Chemdog sowohl bei Tages- als auch bei Abendkonsumenten Erwähnung findet. Ein reiner Wachmacher ist die Sorte nicht, eine reine Abendsorte aber auch nicht. Wer die Wirkung von direkten Nachkommen wie Sour Diesel oder OG Kush kennt, bekommt einen guten Eindruck: Sour Diesel betont den energetisch-euphorischen Teil stärker, OG Kush den körperlich-schweren. Chemdog liegt dazwischen.

Weil die Wirkdauer in Erfahrungsberichten überdurchschnittlich lang beschrieben wird, empfehlen erfahrene Konsumenten die Sorte eher für Tage ohne feste Verpflichtungen danach. Wer wenig Erfahrung mit stärkerem Cannabis hat, sollte entsprechend vorsichtig herantasten.

Aroma und Geschmack

Der Name ist Programm: Chemdog riecht chemisch. Dieselartig, scharf, fast beißend, mit deutlicher Kiefernnote und einer erdig-moschusartigen Basis. Wer die typische Diesel-Familie moderner US-Genetiken kennt, riecht hier ihren Ursprung.

Im Detail ist das Profil vielschichtiger als der erste Eindruck vermuten lässt. Unter der scharfen Grundnote liegen Zitrus- und Kiefernanteile, einzelne Phänotypen zeigen zusätzlich überraschend süße Nuancen in Richtung Kaffee und Karamell. Diese Bandbreite ist eine direkte Folge der unklaren genetischen Basis: Ohne festgelegte Elternlinien konnte sich das Terpenprofil über verschiedene Klon-Linien hinweg unterschiedlich entwickeln.

Geschmacklich setzt sich der Eindruck beim Rauchen oder Verdampfen fort: scharf auf der Zunge, mit einem harzig-bitteren Nachgeschmack, der lange anhält. Für Einsteiger, die milde, fruchtige Aromen gewohnt sind, kann das gewöhnungsbedürftig sein. Fans intensiver Diesel- und Kush-Noten empfinden genau diese Schärfe als Qualitätsmerkmal.

Terpenprofil: Caryophyllen, Myrcen, Limonen

Drei Terpene prägen das Chemdog-Profil, wobei Caryophyllen in den ausgewerteten Quellen übereinstimmend als das häufigste genannt wird.

Caryophyllen
Würzig-pfeffriges Leitterpen und in beiden Hauptquellen das häufigste. Bindet als einziges Cannabis-Terpen direkt an CB2-Rezeptoren und trägt zur körperlichen Seite der Wirkung bei.
Myrcen
Erdig-moschusartig, oft mit entspannenden Effekten in Verbindung gebracht. Verstärkt die schwere Komponente im späteren Wirkungsverlauf.
Limonen
Frische, leicht zitrusartige Note, die den chemisch-scharfen Grundton aufhellt und zum euphorischen Einstieg passt.

Chemdog anbauen

Chemdog gilt als mittelschwer bis anspruchsvoll. Der streckende Wuchs, der intensive Eigengeruch und die Nährstoffversorgung verlangen etwas Erfahrung. Unmöglich ist der Anbau für Einsteiger nicht, aber ein realistischer Blick auf Platz und Zeit hilft. Da Chemdog kein eigenes Produkt im HANS-Brainfood-Sortiment ist, liegen keine herstellerseitig für Deutschland geprüften Werte vor. Die folgenden Angaben stammen aus internationalen Zuchtquellen und Erfahrungsberichten; wo wir eine eigene Einschätzung vornehmen, steht das ausdrücklich dabei.

Aussaat

Einen strain-spezifischen Aussaattermin nennt keine der ausgewerteten Zuchtquellen, weil Chemdog nie als standardisiertes Saatgut-Produkt vermarktet wurde. Für photoperiodische Sorten gilt im deutschen Freiland aber ein verlässlicher Rahmen: Vorzucht ab April auf der Fensterbank oder unter Licht, Auspflanzen nach den letzten Frösten ab Ende Mai. Damit bleibt bis zur Oktober-Ernte genug Vegetationszeit. Gekeimt wird über die Wasserglasmethode: 12 bis 24 Stunden in lauwarmem Wasser, bis die Keimwurzel sichtbar wird, dann etwa einen Zentimeter tief in feuchtes Substrat.

Die ersten Wochen

In der Vegetationsphase entwickelt Chemdog einen langgestreckten Wuchs mit kräftiger Verzweigung. Frühes Topping oder Low-Stress-Training wird häufig empfohlen, um die Struktur kompakter zu halten. Der intensive Eigengeruch setzt schon früh ein. Geruchskontrolle sollte von Anfang an mitgeplant werden, nicht erst zur Blüte.

Indoor

Indoor liegt die Blütezeit bei 9 bis 10 Wochen. Royal Queen Seeds beschreibt Chemdog als „heavy feeder“ mit Bedarf an organisch reichem Substrat, Leaflys Grow-Hinweise sprechen dagegen von moderatem Düngerbedarf. Hier widersprechen sich die Quellen, weshalb ein vorsichtiges Herantasten sinnvoller ist als eine pauschale Starkdüngung. Wegen des streckenden Wuchses lohnt sich ausreichend Deckenhöhe. Die Erträge liegen bei etwa 300 bis 450 g/m², der Züchter selbst ordnet sie als leicht überdurchschnittlich ein.

Outdoor

Outdoor braucht Chemdog ein warmes, sonniges Klima mit langer Vegetationsperiode. In gemäßigten Lagen empfiehlt sich ein geschützter, vollsonniger Standort. Der Züchter bewertet den Outdoor-Ertrag als leicht überdurchschnittlich, nennt aber keine Zahl, wie die meisten Quellen zu dieser Sorte.

Für die Praxis lässt sich daraus trotzdem ein realistischer Rahmen ableiten. Eine Pflanze, die 150 bis 200 cm erreicht und als leicht überdurchschnittlich ertragreich eingeordnet wird, liegt im Freiland bei guter Saison und ausreichend Wurzelraum erfahrungsgemäß bei etwa 400 bis 600 Gramm getrocknet. Im Topf statt im Boden, bei kürzerer Saison oder in schattigerer Lage fällt das Ergebnis deutlich niedriger aus. Diesen Wert weisen wir bewusst als eigene Einschätzung aus: Für Chemdog existiert keine Herstellerangabe, und Zahlen, die im Netz als exakte Herstellerwerte auftauchen, sind erfahrungsgemäß von anderen Sorten übernommen.

Ernte

Die Ernte fällt outdoor in der Regel auf Anfang Oktober. Reifeindikator sind die Trichome: bei überwiegend milchig-trüber Färbung mit einem wachsenden Anteil bernsteinfarbener Köpfe ist der Zeitpunkt erreicht. Danach 10 bis 14 Tage langsam bei moderater Luftfeuchte trocknen, gefolgt von mehreren Wochen Curing in verschlossenen Gläsern. Bei einer so aromaintensiven Genetik zahlt sich diese Geduld beim Endaroma besonders deutlich aus.

Indoor
ca. 300–450 g/m²
Blütezeit 9–10 Wochen · streckender Wuchs · Geruchskontrolle einplanen · Wert aus Zuchtquellen
Outdoor
ca. 400–600 g/Pflanze*
Ernte Anfang Oktober · 150–200 cm · warmes Klima nötig · *Erfahrungswert, keine Herstellerangabe verfügbar

Chemdog und bekannte Nachkommen

Der eigentliche Grund, warum Chemdog bis heute relevant ist, sind ihre Nachkommen. Kaum eine andere Ausgangsgenetik hat die US-amerikanische Zucht der letzten 30 Jahre so nachhaltig geprägt. Verfolgt man die Ahnentafeln bekannter moderner Hybride zurück, taucht der Name immer wieder auf, oft zwei oder drei Generationen entfernt.

  • Sour Diesel – Einer der einflussreichsten Sativa-Hybride überhaupt, entstanden Mitte der 90er in New York. Die genaue Abstammung ist strittig: Der verbreitete Konsens nennt Chemdawg 91 gekreuzt mit einer Skunk-Linie, Seedfinder führt einen komplexeren Stammbaum über Original Diesel und DNL. Manche Quellen halten Sour Diesel für einen selektierten Chem-91-Phänotyp statt für eine Kreuzung.
  • OG Kush – Legendäre Kush-Linie, meist als Chemdawg x Lemon Thai x Pakistani Kush angegeben. Bildet die Basis für unzählige moderne Hybride.
  • Stardawg – Chem 4 x Tres Dawg von Top Dawg Seeds. Bekannt für hohen THC-Gehalt und intensive Wirkung.
  • Tres Dawg – Ebenfalls Top Dawg. Genau genommen Chem D x Double Dawg, wobei Double Dawg selbst Chem D und Afghani #1 enthält. Chem D steckt damit dreifach in der Linie, daher der Name.
  • Chemdawg 4 – Der 2006 selektierte "Reunion Pheno", einer der reinsten heute verfügbaren Ausdrücke der Ursprungsgenetik.
  • GMO Cookies – Kreuzung mit Girl Scout Cookies, bekannt für ein intensives Knoblaucharoma und körperbetonte Wirkung.

Häufig wird auch Pink Kush in diese Reihe gestellt. Das ist so nicht belegbar: Pink Kush gilt als OG-Kush-Abkömmling mit undokumentierter Elternschaft aus dem nordamerikanischen Legacy-Markt. Eine Chemdog-Beteiligung bestünde damit allenfalls indirekt über OG Kush.

Für wen ist Chemdog geeignet?

Chemdog richtet sich an erfahrenere Konsumenten. Die Kombination aus solidem THC-Gehalt, langer Wirkdauer und intensivem Aroma verzeiht wenig Unerfahrenheit. Wer zum ersten Mal konsumiert, ist mit milderen Sorten besser bedient.

Für Eigenanbauer mit etwas Erfahrung ist die Sorte gerade deshalb interessant, weil sie Ausgangspunkt so vieler bekannter Linien ist. Wer verstehen will, woher der typische Diesel- oder Kush-Charakter moderner Hybriden stammt, findet in Chemdog die Antwort. Wichtig sind ausreichend Höhe, eine funktionierende Geruchskontrolle und Geduld beim Curing.

Wer sich für die Wirkung interessiert, aber lieber mit einer besser dokumentierten, im Handel verfügbaren Genetik einsteigen möchte, findet mit direkten Nachkommen wie Sour Diesel eine praktikablere Alternative mit ähnlichem Charakter. Für den privaten Eigenanbau nach § 3 Abs. 2 KCanG gilt ohnehin die Grenze von drei blühenden Pflanzen pro Haushalt. Bei einer streckenden Sorte wie Chemdog lohnt es sich, diese drei Plätze bewusst zu planen.

Häufige Fragen zu Chemdog

Nutzerberichte beschreiben einen euphorisch-aufhellenden Einstieg, der im Verlauf in eine deutlich körperliche, entspannende Komponente übergeht. Die Wirkdauer wird als überdurchschnittlich lang beschrieben. Die individuelle Erfahrung unterscheidet sich stark.
Aus Samen, die 1991 in einer auf einem Grateful-Dead-Konzert gekauften Unze steckten. Die detailreichere Überlieferung nennt das Deer Creek Amphitheatre in Indiana, eine zweite Version spricht von Colorado. Die genetische Herkunft der Ausgangssamen ist bis heute nicht geklärt.
Typisch etwa 18 bis 20 Prozent. Einzelne Quellen nennen für Ausnahme-Phänotypen deutlich höhere Werte, markieren diese aber als Ausreißer ohne Laborbelege. Der CBD-Gehalt liegt bei rund 0,1 Prozent.
Der Züchter, Seedfinder und Royal Queen Seeds ordnen Chemdog als sativa-dominant ein. Ein exaktes Verhältnis in Prozent hat nie jemand veröffentlicht. Chemdog wurde nie durch ein einzelnes Zuchtprogramm vollständig stabilisiert. Prozentangaben in Sortenbeschreibungen sind daher Schätzungen.
Zu den bekanntesten zählen Sour Diesel, OG Kush, Stardawg, Tres Dawg, Chemdawg 4 und GMO Cookies. Ein Großteil der modernen US-Diesel- und Kush-Linien lässt sich auf Chemdog zurückführen. Pink Kush gehört entgegen häufiger Angaben nicht direkt dazu.
Indoor 9 bis 10 Wochen, je nach Zuchtlinie etwa 63 bis 70 Tage. Outdoor fällt die Ernte in der Regel auf Anfang Oktober.
Indoor liegen die Angaben bei etwa 300 bis 450 g/m², der Züchter selbst ordnet den Ertrag als leicht überdurchschnittlich ein. Outdoor sind bei guter Saison und ausreichend Wurzelraum rund 400 bis 600 Gramm pro Pflanze realistisch. Das ist eine Erfahrungseinschätzung, da für Chemdog keine Herstellerangabe existiert. Chemdog ist damit keine Rekord-Ertragssorte; ihr Wert liegt in Aroma und Genetik.
Keiner – beide Schreibweisen bezeichnen dieselbe Genetik. "Chemdog" war der Szenename des Growers, der die Sorte 1991 fand; "Chemdawg" ist die später verbreitete Schreibweise, die vor allem bei kommerziellen Samenversionen und einzelnen Phänotypen wie Chemdawg 4 auftaucht. Wer nach einer der beiden Varianten sucht, findet dieselbe Sorte.
Beide liegen im THC-Gehalt ähnlich, unterscheiden sich aber in der Wirkrichtung. Sour Diesel gilt als energetischer und klarer im Kopf, Chemdog als ausgeglichener mit deutlicher körperlicher Komponente im Verlauf. "Stärker" ist zwischen diesen beiden keine sinnvolle Kategorie. Die Frage ist, ob man Antrieb oder Entspannung sucht.
Verantwortlich ist das Terpenprofil, vor allem Caryophyllen als häufigstes Terpen. Es erzeugt die würzig-scharfe, fast beißende Note, die in Kombination mit Myrcen als "Diesel" oder "Chem" wahrgenommen wird. Dieses Aroma hat Chemdog an einen Großteil ihrer Nachkommen weitergegeben und damit eine ganze Sortenfamilie geprägt.
Cannabis Samen bei HANS Brainfood Feminisierte Sorten · Indica, Sativa & Hybriden · Diskreter Versand · § 3 Abs. 2 KCanG
Zum Sortiment →

Weiterlesen im Anbau-Guide

Gratis Blitzversand

Für alle Cannabis Samen! Weitere Produkte versandkostenfrei ab 59€.

Infos zum Versand

Keimgarantie

Ersatz aller nicht gekeimter Bud Voyage Cannabis Samen!

Infos zur Keimgarantie

Geld Zurück Garantie

Für HANS Produkte: Zufrieden oder Geld zurück. So überzeugt sind wir von unseren Produkten!

Infos zur Garantie