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Mehltau an deiner Cannabispflanze: Erkennen, bekämpfen und vorbeugen

Was ist Mehltau auf Cannabis?

Mehltau auf Cannabispflanzen ist eine Pilzkrankheit, die als weißer, pudriger Belag auf Blättern erscheint. Verursacht wird sie meist durch Pilze der Gattung Oidium oder Golovinomyces, deren Sporen sich über Luftbewegungen verbreiten. Häufige Ursachen sind hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Luftzirkulation und Temperaturschwankungen im Growroom. Wird der Befall früh erkannt, lassen sich infizierte Pflanzenteile entfernen und das Growklima anpassen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Inhalt

Was ist Mehltau eigentlich?

Mehltau, echter Mehltau, falscher Mehltau, Schimmel

Mehltau ist eine Pilzkrankheit, die viele Pflanzenarten befallen kann, darunter auch Cannabis. Der typische weiße Belag auf Cannabisblättern besteht aus Pilzgeflecht (Myzel) und Millionen mikroskopisch kleiner Sporen.

Diese Sporen verbreiten sich über:

  • Luftströmungen

  • Werkzeuge

  • Kleidung

  • andere Pflanzen

Der Pilz wächst auf der Blattoberfläche und entzieht der Pflanze Nährstoffe. Dadurch wird die Photosyntheseleistung reduziert, was Wachstum und Blütenentwicklung beeinträchtigen kann.

Typische Umweltbedingungen für Mehltau:



Umweltfaktor

Einfluss

Luftfeuchtigkeit über 60 %

beschleunigt Sporenkeimung

Temperatur 20–27 °C

optimale Wachstumsbedingungen

schlechte Umluft

fördert Pilzkolonien

dichtes Blattwerk

reduziert Luftzirkulation


Mehltau ist eine weit verbreitete Pilzkrankheit, die zahlreiche Kulturpflanzen befällt, darunter auch Cannabis. Wenn Mehltau auf Cannabis auftritt, zeigt sich der Befall meist als weißer, pudriger Belag auf den Blättern. Dieser Belag besteht aus einem feinen Pilzgeflecht, dem sogenannten Myzel, sowie aus Millionen mikroskopisch kleiner Sporen. Bei Mehltau an Cannabispflanzen handelt es sich meist um sogenannten echten Mehltau, der durch Pilze der Gattungen Oidium oder Golovinomyces verursacht wird. Diese Erreger wachsen direkt auf der Blattoberfläche und nutzen das Pflanzengewebe als Nährstoffquelle.


Die Sporen des Cannabis-Mehltaus sind extrem leicht und werden über verschiedene Wege verbreitet. Häufig gelangen sie über Luftströmungen in den Growraum, können aber auch durch Kleidung, Werkzeuge oder bereits infizierte Pflanzen übertragen werden. Sobald die Sporen auf eine geeignete Oberfläche treffen, beginnen sie zu keimen und bilden ein wachsendes Myzel. Dieses Pilzgeflecht entzieht der Pflanze Nährstoffe und beeinträchtigt die Photosynthese, wodurch Wachstum und Blütenentwicklung deutlich geschwächt werden können.


Besonders Mehltau auf Cannabis entwickelt sich unter bestimmten Umweltbedingungen schnell. Hohe Luftfeuchtigkeit über etwa 60 %, Temperaturen zwischen 20 und 27 °C sowie eine schlechte Umluft im Blätterdach begünstigen die Sporenkeimung. In dicht gewachsenen Beständen kann sich Cannabis-Mehltau daher innerhalb weniger Tage ausbreiten und mehrere Cannabispflanzen infizieren.

Diese Sorten sind besonders robust:


Echter Mehltau vs. falscher Mehltau: So erkennst du die Unterschiede

Im Cannabisanbau tritt überwiegend echter Mehltau auf.

Merkmal

Echter Mehltau

Falscher Mehltau

Erreger

Oidium / Golovinomyces

Oomyceten

Erscheinung

weißer Belag

gelbe Flecken

Blattseite

meist Oberseite

meist Unterseite

Feuchtigkeitsbedarf

auch bei trockener Luft aktiv

benötigt hohe Feuchte

Der weiße Belag bei echtem Mehltau besteht aus Pilzmyzel und Sporen, die sich leicht über Luftbewegungen verbreiten.

Echter Mehltau vs. falscher Mehltau: So erkennst du die Unterschiede

echter Mehltau, falscher Mehltau, Hanf, Krankheit, Schädling

Im Cannabisanbau treten verschiedene Pflanzenkrankheiten auf, doch eine der häufigsten ist der sogenannte Mehltau. Dabei muss zwischen echtem Mehltau und falschem Mehltau unterschieden werden. Beide Erkrankungen gehören zu den Pilzinfektionen, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrem Erscheinungsbild, ihrer Biologie und den Umweltbedingungen, unter denen sie sich ausbreiten. Für Grower ist diese Unterscheidung wichtig, da sich daraus auch unterschiedliche Ansätze für Behandlung und Prävention ergeben.


Bei Cannabispflanzen kommt überwiegend echter Mehltau vor. Dieser Pilz bildet ein feines Myzel auf der Oberfläche der Blätter und zeigt sich als weißer, pudriger Belag. Oft beginnt ein Mehltaubefall mit kleinen Punkten oder weißen Flecken auf den oberen Blattflächen. Diese Flecken breiten sich im weiteren Verlauf aus und können schließlich große Teile der Blättern bedecken. Ein typisches Merkmal ist, dass sich die Sporen leicht durch Luftbewegung im Growraum verbreiten.


Falscher Mehltau hingegen tritt seltener bei Cannabispflanzen auf und wird durch andere Krankheitserreger verursacht. Statt eines weißen Belags entstehen meist gelbliche oder bräunliche Flecken auf den Blättern, während sich auf der Blattunterseite ein grauer oder violetter Pilzrasen bilden kann. Diese Krankheit benötigt deutlich höhere Luftfeuchtigkeit und tritt daher häufiger in feuchten Gewächshäusern oder Outdoor-Grows auf.


Für Grower gilt: Auffällige weiße Flecken auf den Blättern sind immer ein wichtiges Warnsignal, das auf einen beginnenden Mehltaubefall hinweisen kann. Eine frühe Diagnose erleichtert die spätere Behandlung erheblich und verhindert, dass sich der Pilz auf weitere Pflanzen ausbreitet.

Lebenszyklus von Mehltau

Phase

Beschreibung

Sporenlandung

Sporen landen auf Blattoberfläche

Keimung

Sporen beginnen zu wachsen

Myzelbildung

Pilz breitet sich aus

Nährstoffaufnahme

Pilz entzieht Energie

Sporenproduktion

neue Infektionen entstehen

Bereits wenige Sporen können innerhalb weniger Tage eine Infektion verursachen.

Lebenszyklus von Mehltau

Der Lebenszyklus von Mehltau ist entscheidend für das Verständnis, wie sich die Krankheit auf Cannabispflanzen ausbreitet. Besonders echter Mehltau kann sich unter günstigen Bedingungen sehr schnell entwickeln und innerhalb kurzer Zeit mehrere Pflanzen infizieren. Der verantwortliche Pilz beginnt seinen Entwicklungszyklus meist mit der sogenannten Sporenlandung. Dabei gelangen mikroskopisch kleine Sporen über Luftströmungen oder Kontakt auf die Oberfläche von Blättern.


Sobald die Sporen auf geeignete Umweltbedingungen treffen, beginnt die Keimphase. In dieser Phase bildet der Pilz erste feine Zellstrukturen, die in die äußeren Zellschichten der Blättern eindringen. Bereits in diesem frühen Stadium können sich kleine weiße Flecken auf den Blattoberflächen zeigen, oft ein erstes sichtbares Warnsignal für einen beginnenden Mehltaubefall an Cannabispflanzen.


Im nächsten Schritt entsteht das sogenannte Myzel. Dieses Pilzgeflecht breitet sich auf den Blättern aus und bildet die typische pudrige Struktur, die viele Grower mit echtem Mehltau verbinden. Während dieser Phase entzieht der Pilz der Pflanze kontinuierlich Nährstoffe und Energie. Dadurch kann die Photosyntheseleistung der Pflanzen sinken, was langfristig das Wachstum und die Entwicklung der Cannabispflanzen beeinträchtigt.


Am Ende des Zyklus produziert der Pilz neue Sporen. Diese werden erneut über Luftbewegungen verteilt und können weitere Blättern infizieren. Bereits wenige Sporen reichen aus, damit sich ein Mehltaubefall innerhalb weniger Tage auf mehrere Cannabispflanzen ausbreitet. Deshalb sind frühe weiße Flecken oder andere auffällige Flecken auf den Blättern ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich der Pilz bereits im Bestand etabliert hat.


Warum Cannabis besonders anfällig für Mehltau ist

Cannabispflanzen besitzen Eigenschaften, die Pilzbefall begünstigen können.

Dazu gehören:

  • große Blattoberflächen

  • hohe Transpiration

  • dichtes Blattwerk

  • warme Indoor-Klimabedingungen

Besonders Indoor-Growboxen können ideale Bedingungen für Pilzsporen schaffen.

Cannabis gehört zu den Kulturpflanzen, die unter bestimmten Umweltbedingungen relativ anfällig für Pilzkrankheiten sein können. Ein wichtiger Grund dafür liegt in der Morphologie der Pflanze. Cannabispflanzen entwickeln große Blattoberflächen, auf deren Blättern sich Feuchtigkeit und Sporen leicht absetzen können. Diese Struktur schafft für viele Pilzarten ideale Voraussetzungen, um sich zu etablieren und auszubreiten.

Ein weiteres Merkmal ist die hohe Transpiration der Pflanzen. Cannabis verdunstet während des Wachstums große Mengen Wasser über die Blättern. In schlecht belüfteten Umgebungen kann dadurch ein feuchtes Mikroklima im Blätterdach entstehen. In solchen Bereichen finden Pilzsporen optimale Bedingungen, um zu keimen. Erste Anzeichen sind häufig kleine weiße Flecken oder andere helle Flecken auf den Blättern, die auf einen beginnenden Befall hinweisen.

Besonders Indoor-Grows können dieses Problem verstärken. In einer Growbox entstehen durch Beleuchtung, Verdunstung und eingeschränkte Luftzirkulation schnell warme und feuchte Klimabedingungen. Diese Umgebung begünstigt nicht nur Pilzkrankheiten, sondern kann auch andere Probleme wie Schädlinge oder Nährstoffmangel verstärken. Wenn Pflanzen bereits gestresst sind, steigt ihre Anfälligkeit für Infektionen zusätzlich.

Eine frühzeitige Vorbeugung ist deshalb entscheidend. Dazu gehören ein stabiles Growklima, ausreichende Umluft sowie regelmäßige Kontrollen der Blättern. Werden frühzeitig weiße Flecken oder ungewöhnliche Flecken erkannt, kann ein Hausmittel oder eine gezielte Behandlung helfen, die Ausbreitung des Pilz zu verhindern.


Die häufigsten Ursachen für Mehltau

Ursache

Wirkung

hohe Luftfeuchtigkeit

Sporen keimen schneller

schlechte Umluft

Pilz verbreitet sich

Temperaturschwankungen

Kondensation auf Blättern

zu dichtes Blattwerk

schlechte Luftzirkulation

übermäßige Stickstoffdüngung

schwaches Pflanzengewebe

Besonders kritisch ist die Kombination aus:

hoher Luftfeuchtigkeit + warme Temperaturen + stehende Luft

Viele Pilzkrankheiten entstehen nicht zufällig, sondern sind meist die Folge ungünstiger Umweltbedingungen im Growraum. Auch bei Cannabispflanzen tritt Mehltau häufig dann auf, wenn mehrere Stressfaktoren zusammenkommen. Zu den wichtigsten Ursachen zählen eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, mangelnde Luftzirkulation sowie starke Temperaturschwankungen. In solchen Situationen können Pilzsporen besonders leicht keimen und sich schnell auf den Pflanzen ausbreiten.

Ein entscheidender Faktor ist dabei die Luftfeuchtigkeit. Liegt sie über längere Zeit über etwa 60 %, erhöht sich das Risiko für verschiedene Pilzkrankheiten deutlich. Ohne ausreichende Luftentfeuchtung kann sich in dicht bewachsenen Bereichen ein feuchtes Mikroklima bilden. In diesem Umfeld entstehen häufig erste weiße Flecken oder andere kleine Flecken auf den Blättern, die auf einen beginnenden Befall hinweisen können.

Auch eine schlechte Umluft spielt eine wichtige Rolle. Stehende Luft verhindert, dass Feuchtigkeit von den Blattoberflächen verdunstet. Gleichzeitig können sich Sporen leichter ansiedeln und vermehren. Hinzu kommt, dass ein zu dichtes Blätterdach die Luftzirkulation zusätzlich einschränkt.

Ein weiterer möglicher Auslöser ist eine unausgewogene Nährstoffversorgung. Übermäßige Stickstoffgaben können weiches Pflanzengewebe fördern, während Nährstoffmangel die Widerstandskraft der Pflanzen schwächt. Dadurch steigt die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten und auch für Schädlinge.

Die wichtigste Maßnahme ist daher eine konsequente Vorbeugung. Ein stabiles Growklima, regelmäßige Kontrolle der Blättern sowie geeignete Hausmittel oder andere Maßnahmen können helfen, einen Ausbruch frühzeitig zu verhindern. Besonders kritisch bleibt die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit, warmen Temperaturen und stehender Luft, da diese Bedingungen die Ausbreitung vieler Pilzkrankheiten begünstigen.


Diagnose-Check: So erkennst du den Befall sicher

Stadium

Symptome

Früh

kleine weiße Punkte

Mittel

pudriger Belag

Spät

gelbe oder beschädigte Blätter

Schneller Diagnose-Test:

  1. Weißer Belag sichtbar

  2. Belag lässt sich verwischen

  3. Flecken breiten sich aus

Ein früher Befall mit Mehltau lässt sich häufig daran erkennen, dass auf den Blättern der Cannabis-Pflanzen zunächst kleine weiße Flecken erscheinen. Diese Flecken wirken oft wie feines Mehl oder Staub und sind eines der ersten sichtbaren Anzeichen für eine beginnende Pilzinfektion. Gerade in der frühen Phase ist es wichtig, die Symptome richtig zu deuten, denn je schneller der Befall erkannt wird, desto einfacher lässt sich eine geeignete Lösung finden.

Im Anfangsstadium zeigen sich meist nur einzelne weiße Flecken auf den oberen Blattflächen. Mit fortschreitender Entwicklung breitet sich der Belag weiter aus und bildet eine dünne, pudrige Schicht. Später können die Blättern gelb werden oder geschädigte Stellen entwickeln. In diesem Stadium leidet die Photosyntheseleistung der Pflanzen, wodurch Wachstum und Vitalität deutlich nachlassen können.

Für eine schnelle Diagnose reicht oft ein einfacher Test. Wenn ein weißlicher Belag sichtbar ist und sich mit dem Finger leicht verwischen lässt, handelt es sich häufig um Mehltau. Breiten sich die Flecken zudem innerhalb weniger Tage weiter aus, sollte möglichst schnell reagiert werden. In vielen Fällen kann bereits ein einfaches Hausmittel eine erste Lösung darstellen, solange der Befall noch schwach ist.

Neben Pilzkrankheiten können auch Schädlinge oder ein ungünstiger pH Wert Stress bei Cannabis verursachen und die Widerstandskraft der Pflanzen schwächen. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Blättern wichtig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und zukünftigen Befall zu vorbeugen.


Mehltau vs. Schimmel: wichtige Unterschiede

Viele Grower verwechseln Mehltau mit anderen Pilzkrankheiten.

Krankheit

Symptome

Ort

Mehltau

weißer Belag

Blätter

Budrot

braune Blüten

Buds

Schimmel

grauer Flaum

Blüten

Im Cannabisanbau werden verschiedene Pilzkrankheiten häufig miteinander verwechselt. Besonders Mehltau und Schimmel treten unter ähnlichen Umweltbedingungen auf und können daher leicht falsch diagnostiziert werden. Für Grower ist es jedoch wichtig, die Unterschiede zu kennen, da sich Behandlung und Präventionsmaßnahmen deutlich unterscheiden können.

Mehltau zeigt sich bei Cannabis meist als weißer, pudriger Belag auf den Blättern der Pflanzen. Typisch sind zunächst kleine weiße Flecken, die sich mit der Zeit ausbreiten und größere Bereiche der Blattoberfläche bedecken können. Diese Flecken entstehen durch ein feines Pilzgeflecht, das auf den Blättern wächst und der Pflanze Nährstoffe entzieht. In vielen Fällen beginnt der Befall relativ unauffällig, weshalb eine regelmäßige Kontrolle der Pflanzen wichtig ist.

Schimmel hingegen tritt meist direkt an den Blüten auf. Besonders bekannt ist das sogenannte Budrot, bei dem die Buds braune oder graue Stellen entwickeln und von innen heraus verrotten können. Während Mehltau überwiegend die Blattoberfläche betrifft, zerstört Schimmel häufig die Blütenstruktur der Cannabis-Pflanzen.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Mehltau oft früh als kleine weiße Flecken sichtbar wird, während Schimmel meist erst später durch graue oder braune Stellen auffällt. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es daher entscheidend, den Befall frühzeitig zu erkennen und klar zwischen diesen Krankheiten zu unterscheiden. Außerdem sollten Grower bedenken, dass geschwächte Pflanzen anfälliger für verschiedene Krankheiten und auch für Schädlingbefall sind.


Ist befallenes Cannabis noch genießbar?

Befallsgrad

Empfehlung

leicht

Blätter entfernen

moderat

Budwashing möglich

stark

Blüten entsorgen

Das Einatmen von Pilzsporen kann Atemwegsreizungen verursachen.

Wenn Mehltau bei Cannabis auftritt, stellt sich für viele Grower schnell die Frage, ob die Ernte noch verwendet werden kann. Ein Pilzbefall sollte grundsätzlich ernst genommen werden, da sich die Sporen des Pilzes leicht verbreiten und unter bestimmten Umständen gesundheitliche Risiken darstellen können. Besonders bei starkem Cannabis Mehltau ist Vorsicht geboten, da sich die Sporen tief in den Pflanzenstrukturen festsetzen können.

Bei leichtem Befall ist häufig nur ein kleiner Teil der Pflanzen betroffen. In solchen Fällen können die befallenen Blätter entfernt werden, um die Ausbreitung zu begrenzen. Entscheidend ist dabei, die Cannabispflanzen genau zu kontrollieren und frühzeitig zu reagieren. Je früher ein Befall erkannt wird, desto größer ist die Chance, dass die restliche Pflanze gesund bleibt. Eine gute Vorbeugen-Strategie, etwa durch ein stabiles Growklima und saubere Arbeitsweise, ist daher ein wichtiger Bestandteil des Pflanzenschutz.

Bei moderatem Befall greifen einige Grower auf sogenanntes Budwashing zurück. Dabei werden frisch geerntete Blüten vorsichtig gewaschen, um Sporen und Rückstände zu entfernen. Dennoch sollte immer sorgfältig geprüft werden, ob der Pilzbefall bereits tiefer in die Blütenstruktur eingedrungen ist.

Bei starkem Mehltau an Cannabispflanzen empfiehlt es sich dagegen, die betroffenen Blüten vollständig zu entsorgen. Das Einatmen von Pilzsporen kann Atemwegsreizungen verursachen und ist gesundheitlich nicht empfehlenswert. Ein wichtiger Punkt ist daher die konsequente Kontrolle der Pflanzen, um Mehltau bei Cannabis frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.


Phase 1: Mehltau in der Wachstumsphase bekämpfen

Warum du jetzt konsequent handeln musst

In der Vegetationsphase lässt sich Mehltau besser bekämpfen, da sich der Pilz noch nicht in Blüten versteckt.

Das Hausmittel Nr. 1: Wasser-Milch-Gemisch

Zutat

Menge

Milch

1 Teil

Wasser

9 Teile

Milch enthält Mikroorganismen, die Pilzsporen zerstören können.

Warum du jetzt konsequent handeln musst

Wenn Mehltau bereits in der Vegetationsphase auftritt, ist schnelles Handeln besonders wichtig. In diesem frühen Entwicklungsstadium haben Cannabisanbauer noch einen entscheidenden Vorteil: Die Pilzerreger haben sich meist nur auf den Blattoberflächen etabliert und sind noch nicht tief in die Pflanzenstruktur eingedrungen. Dadurch lassen sich viele Pilzarten deutlich einfacher kontrollieren als später während der Blütephase. Wird der Befall früh erkannt, kann in vielen Fällen verhindert werden, dass sich die Krankheit im gesamten Bestand ausbreitet.

Während der Wachstumsphase bilden Cannabispflanzen noch keine dichten Blütenstände. Dadurch bleibt der Pilzerreger leichter zugänglich und kann durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Wird der Befall hingegen ignoriert, können sich die Sporen weiter ausbreiten und später während der Blüte in den Buds festsetzen. In solchen Fällen wird eine erfolgreiche Bekämpfung deutlich schwieriger und kann im schlimmsten Fall sogar die spätere Ernte gefährden.

Ein bekanntes und häufig eingesetztes Hausmittel gegen frühen Mehltaubefall ist ein Wasser-Milch-Gemisch. Milch enthält natürliche Mikroorganismen und Enzyme, die das Wachstum verschiedener Pilzarten hemmen können. Gleichzeitig können bestimmte Bestandteile der Milch dazu beitragen, die Aktivität der Pilzerreger zu reduzieren. Wird diese Mischung frühzeitig angewendet, kann sie in vielen Fällen dazu beitragen, den Befall einzudämmen und die Pflanzen zu stabilisieren, bevor größere Schäden entstehen.


Alternativen: Backpulver und Natron

Mischung

Rezept

Natronlösung

1 TL Natron + 1 L Wasser

Backpulverlösung

1 TL Backpulver + 1 L Wasser

Neben dem klassischen Milch-Wasser-Gemisch gibt es weitere einfache Methoden, um Mehltau frühzeitig zu bekämpfen. Besonders Lösungen aus Natron oder Backpulver werden im Anbau häufig eingesetzt, da sie leicht verfügbar sind und sich unkompliziert anwenden lassen. Diese Mischungen können sowohl zur direkten Behandlung eines leichten Befalls als auch im Rahmen von präventivmaßnahmen genutzt werden, um das Risiko eines erneuten Ausbruchs zu reduzieren.

Der Wirkmechanismus dieser Lösungen beruht hauptsächlich auf der Veränderung des Oberflächenmilieus der Blättern. Natron erhöht leicht den pH-Wert auf der Blattoberfläche und schafft dadurch Bedingungen, unter denen sich viele Schimmelpilz- und Mehltauarten schlechter entwickeln können. Gleichzeitig kann die Behandlung dazu beitragen, vorhandene Sporen zu reduzieren, bevor sie sich weiter ausbreiten.

Besonders im Indoor-Anbau spielt auch das Growraumklima eine wichtige Rolle. Ein ungünstiges Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und unzureichender Luftzirkulation begünstigt die Entwicklung von Pilzsporen. In solchen Umgebungen können sich Sporen schnell auf Blattoberflächen absetzen, wo sie zunächst wie feiner Staub erscheinen. Wird dieser frühe Befall nicht erkannt, kann sich daraus ein stärkerer Pilzbefall entwickeln.

Natron- oder Backpulverlösungen können deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen sein. In Kombination mit stabilen Umweltbedingungen, ausreichender Umluft und regelmäßigen Kontrollen der Pflanzen helfen sie dabei, die Ausbreitung von Mehltau und anderen Schimmelpilz-Erkrankungen im Grow zu begrenzen.


Phase 2: Mehltau in der Blütephase – Die kritische Zeit

Blüten bieten Pilzen ideale Bedingungen:

  • hohe Feuchtigkeit

  • wenig Luftbewegung

  • viele Nährstoffe

Die Blütephase stellt für viele Grower die sensibelste Phase im gesamten Anbau dar. Gerade jetzt können sich Pilzprobleme besonders schnell entwickeln. Die dichten Blütenstände bieten für viele Pilzarten ideale Bedingungen: Zwischen den Buds sammelt sich leicht Feuchtigkeit, während die Luftzirkulation deutlich eingeschränkt ist. Dadurch entstehen kleine Mikroklimata, in denen sich Pilzsporen optimal entwickeln können. Eine frühzeitige Identifizierung möglicher Symptome ist deshalb entscheidend, um größere Schäden zu vermeiden.

Während der Blüte sind Cannabispflanzen besonders empfindlich gegenüber Pilzbefall. Die Blüten enthalten viele organische Verbindungen und Nährstoffe, die für Pilze eine ideale Nahrungsquelle darstellen. Gleichzeitig können sich Sporen in den kompakten Blütenstrukturen festsetzen, wodurch eine Behandlung deutlich schwieriger wird als in der Vegetationsphase. Wird der Befall nicht rechtzeitig erkannt, kann dies im schlimmsten Fall die gesamte Ernte gefährden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Growraumklima. Besonders in geschlossenen Innenräumen können sich Feuchtigkeit und Wärme schnell ansammeln, wenn keine ausreichende Luftzirkulation vorhanden ist. In solchen Umgebungen steigt das Risiko für Pilzinfektionen erheblich. Nach einer Ernte sollten daher auch Pflanzenreste konsequent entfernt werden, da sie ein möglicher Träger für Pilzsporen sein können.

Regelmäßige Kontrollen der Pflanzen sowie ein stabiles Klima im Growraum sind deshalb entscheidend, um Pilzprobleme frühzeitig zu erkennen und während der Blütephase größere Schäden zu vermeiden.


Warum Milch und Öl jetzt tabu sind

Hausmittel können Rückstände auf Blüten hinterlassen.

Während der Blütephase sollte der Einsatz vieler Hausmittel sorgfältig überdacht werden. Mischungen mit Milch oder pflanzlichen Ölen können Rückstände auf empfindlichen Pflanzenteilen der Blüten hinterlassen. Diese Rückstände bleiben häufig an den Harzdrüsen haften und lassen sich später nur schwer entfernen. Dadurch können unerwünschte Verfärbungen entstehen oder sich Geschmack und Aroma der Blüten verändern.

Viele Grower stellen sich deshalb die Frage, ob solche Methoden in dieser Phase noch sinnvoll sind. In der Praxis können sie jedoch schnell zum Problem werden, besonders bei dichten Blütenstrukturen. Auch unterschiedliche Sorten reagieren unterschiedlich empfindlich auf solche Rückstände, weshalb mechanische Maßnahmen meist die sicherere Alternative darstellen.


Die chirurgische Lösung: Entlauben

  1. befallene Blätter entfernen

  2. Werkzeug desinfizieren

  3. Umluft erhöhen

Wenn sich Mehltau während der Blütephase ausbreitet, ist das gezielte Entfernen befallener Pflanzenteile oft die effektivste Maßnahme. Dabei werden sichtbar infizierte Blätter vorsichtig entfernt, um die Ausbreitung der Pilzsporen zu stoppen. Diese Methode wird häufig als „chirurgische" Lösung bezeichnet, da nur die betroffenen Bereiche der Pflanze entfernt werden. Wichtig ist, dass Werkzeuge vor und nach dem Schnitt gründlich desinfiziert werden, um eine weitere Übertragung zu vermeiden. Gleichzeitig sollte die Umluft im Growraum verbessert werden, damit die Blattoberflächen schneller trocknen. Früh erkannt lassen sich so weitere Schäden, Verfärbungen oder größere Infektionen häufig verhindern.


Wasserstoffperoxid (H₂O₂)

Mischung

Anwendung

3 % H₂O₂

1 Teil

Wasser

3 Teile

Wasserstoffperoxid (H₂O₂) wird im Gartenbau häufig eingesetzt, um Pilzsporen und andere Mikroorganismen zu reduzieren. Bei Kontakt mit organischem Material zerfällt H₂O₂ in Wasser und Sauerstoff. Dabei entstehen reaktive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen von Pilzen beschädigen können. Deshalb wird eine stark verdünnte Lösung manchmal vorsichtig auf befallene Blattoberflächen gesprüht, um Pilzbeläge zu reduzieren.

In modernen Indoor-Grows wird H₂O₂ jedoch zunehmend nicht nur als Sprühlösung genutzt, sondern auch indirekt über Luftreinigungstechnologien erzeugt. Ein Beispiel ist der Horti Tent – Compact Air Purifier, ein speziell für Growzelte entwickelter Luftreiniger. Das Gerät nutzt eine photokatalytische Oxidationstechnologie (PCO), bei der sogenannte Hydroxylgruppen entstehen. Diese reaktiven Moleküle können geringe Mengen an H₂O₂ bilden und so helfen, organische Verunreinigungen in der Luft zu oxidieren.

Der Vorteil solcher Systeme liegt darin, dass sie kontinuierlich auf die Luftqualität wirken. In geschlossenen Growzelten sammeln sich oft Feuchtigkeit, Sporen und flüchtige organische Verbindungen. Geräte wie der Horti Tent zielen darauf ab, diese Belastungen zu reduzieren und so das Risiko für Schimmel oder Mehltau zu senken.

Für Grower kann eine stabile Luftqualität ein wichtiger Faktor sein, um Pflanzenstress zu vermeiden und ein gesundes Mikroklima im Indoor-Grow zu erhalten.


Indoor vs Outdoor: Unterschiede beim Mehltau

Umgebung

Ursache

Growbox

schlechte Umluft

Outdoor

Tau und Regen

Gewächshaus

hohe Luftfeuchtigkeit

Mehltau kann sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Anbau auftreten, jedoch unterscheiden sich die Ursachen deutlich. In der Growbox entsteht Mehltau meist durch schlechte Umluft und hohe Luftfeuchtigkeit. Outdoor begünstigen hingegen Tau, Regen und Temperaturschwankungen die Sporenkeimung auf den Blättern. In Gewächshäusern entsteht häufig ein feuchtes Mikroklima, das Pilzkrankheiten zusätzlich fördert. Deshalb sind Klimakontrolle, Luftzirkulation und regelmäßige Pflanzenkontrollen entscheidend, um einen Befall frühzeitig zu verhindern.


Behandlungsmethoden im Vergleich

Methode

Phase

Wirksamkeit

Risiko

Milchlösung

Wachstum

mittel

gering

Natronlösung

Wachstum

mittel

gering

Neemöl

Wachstum

mittel

Geschmacksrisiko

Entlauben

Blüte

hoch

gering

Wasserstoffperoxid

Blüte

hoch

gering

Zur Bekämpfung von Mehltau stehen im Cannabisanbau verschiedene Methoden zur Verfügung. In der Wachstumsphase werden häufig Milchlösungen, Natron oder Neemöl eingesetzt, um Pilzsporen auf den Blättern zu reduzieren. Während der Blütephase sind mechanische Maßnahmen wie Entlauben oder eine vorsichtige Behandlung mit Wasserstoffperoxid meist sinnvoller. Entscheidend ist, die Methode an die jeweilige Entwicklungsphase der Pflanze anzupassen, um Schäden an Blüten und Aroma zu vermeiden.


Growfehler, die Mehltau begünstigen

Fehler

Folge

zu hohe Luftfeuchtigkeit

Pilzwachstum

zu dichtes Blätterdach

schlechte Umluft

schlechte Ventilation

Sporenverbreitung

mangelnde Hygiene

Sporen im Growroom

Viele Mehltauprobleme entstehen durch vermeidbare Fehler im Growraum. Eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit fördert die Keimung von Pilzsporen, während ein dichtes Blätterdach die Luftzirkulation stark einschränkt. Auch eine schlechte Ventilation begünstigt die Verbreitung von Sporen im gesamten Grow. Ein weiterer häufiger Faktor ist mangelnde Hygiene, etwa durch Pflanzenreste oder ungewaschene Werkzeuge. Saubere Arbeitsbedingungen und ein stabiles Klima sind daher entscheidend, um Mehltau vorzubeugen.


Mehltau im Growroom dauerhaft entfernen

Nach einem Befall sollten Growräume gründlich gereinigt werden.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Oberflächen mit Alkohol reinigen

  • Lüftungssystem prüfen

  • Aktivkohlefilter wechseln

  • Growzelt vollständig trocknen

Nach einem Mehltaubefall sollte der gesamte Growraum gründlich gereinigt werden, um verbleibende Sporen zu entfernen. Dazu gehören das Reinigen aller Oberflächen mit Alkohol, das Überprüfen des Lüftungssystems sowie der regelmäßige Wechsel von Aktivkohlefiltern. Auch das Growzelt sollte vollständig trocknen, bevor neue Pflanzen eingesetzt werden. Eine konsequente Hygiene und stabile Klimabedingungen helfen dabei, erneuten Pilzbefall im Indoor-Grow langfristig zu vermeiden.


Nach der Ernte: Budwashing

Schritt

Lösung

1

Wasser + H₂O₂

2

klares Wasser

3

klares Wasser

Beim Budwashing werden frisch geerntete Blüten vorsichtig gewaschen, um Rückstände von Staub, Sporen oder Insekten zu entfernen. Zunächst werden die Buds kurz in eine Lösung aus Wasser und verdünntem Wasserstoffperoxid (H₂O₂) getaucht. Anschließend folgen zwei Spülgänge mit klarem Wasser. Diese Methode kann helfen, oberflächliche Verunreinigungen zu reduzieren. Wichtig ist jedoch, die Blüten danach sorgfältig zu trocknen, um neue Feuchtigkeit und mögliche Schimmelbildung zu vermeiden.


Prävention: Growroom-Parameter gegen Mehltau

Faktor

Optimal

Luftfeuchtigkeit Wachstum

55–65 %

Luftfeuchtigkeit Blüte

40–50 %

Temperatur Tag

22–26 °C

Temperatur Nacht

18–21 °C

Ein stabiles Growklima ist die wichtigste Maßnahme, um Mehltau vorzubeugen. Besonders Luftfeuchtigkeit und Temperatur spielen eine entscheidende Rolle. Während der Wachstumsphase sollten etwa 55–65 % Luftfeuchtigkeit eingehalten werden, in der Blütephase eher 40–50 %. Gleichzeitig helfen Temperaturen zwischen 22–26 °C am Tag und 18–21 °C in der Nacht, ein gesundes Pflanzenklima zu stabilisieren. In Kombination mit guter Umluft und regelmäßiger Kontrolle lässt sich das Risiko für Pilzbefall deutlich reduzieren.


Resistente Cannabissorten gegen Mehltau

Sorte

Eigenschaft

Durban Poison

robuste Outdoor-Genetik

Frisian Dew

hohe Schimmelresistenz

Hollands Hope

gute Pilzresistenz

Einige Cannabissorten gelten als besonders widerstandsfähig gegenüber Pilzkrankheiten wie Mehltau. Diese Genetiken wurden oft für feuchtere Klimazonen gezüchtet und besitzen eine natürliche Schimmel- und Pilzresistenz. Sorten wie Durban Poison, Frisian Dew oder Hollands Hope entwickeln meist robustere Pflanzenstrukturen und luftigere Blüten. Dadurch kann Feuchtigkeit schneller verdunsten, was das Risiko für Pilzbefall reduziert und besonders im Outdoor-Anbau von Vorteil ist.


Wann Mehltau gefährlich wird

Risiko

Erklärung

Sporen inhalieren

Atemwegsreizungen

Schimmelbildung

gesundheitsschädlich

Mykotoxine

selten möglich

Mehltau sollte nicht unterschätzt werden, besonders wenn befallene Blüten konsumiert werden. Beim Einatmen von Pilzsporen können empfindliche Personen Atemwegsreizungen oder allergische Reaktionen entwickeln. Wird der Befall stärker, kann sich zusätzlich Schimmelbildung in den Blüten entwickeln, was gesundheitlich problematisch sein kann. In seltenen Fällen können bestimmte Pilze auch Mykotoxine produzieren. Deshalb sollten stark befallene Pflanzen oder Blüten grundsätzlich nicht weiterverarbeitet oder konsumiert werden.


Fazit

Mehltau gehört zu den häufigsten Krankheiten im Cannabisanbau. Durch ein stabiles Growklima, gute Umluft und regelmäßige Pflanzenkontrolle lässt sich der Pilz jedoch meist erfolgreich verhindern oder frühzeitig bekämpfen.

Wissenschaftliche Quellen

  • American Phytopathological Society

  • Journal of Plant Pathology

  • University of California Agriculture and Natural Resources

Wie sieht Mehltau auf Cannabispflanzen aus?

Mehltau zeigt sich als weißer, pudriger Belag auf Blättern, der sich leicht verwischen lässt.

Warum bekommen Cannabispflanzen Mehltau?

Die häufigsten Ursachen sind hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Luftzirkulation und Temperaturschwankungen.

Kann Mehltau von selbst verschwinden?

Nein. Ohne Behandlung breitet sich der Pilz weiter aus.

Wie verhindert man Mehltau im Growroom?

Eine stabile Luftfeuchtigkeit, gute Umluft und saubere Growbedingungen reduzieren das Risiko deutlich.

Kann Mehltau auf andere Pflanzen übergehen?

Ja. Pilzsporen können sich über Luftbewegungen verbreiten.

HANS BRAINFOOD, Gründer, Agrarwissenschaften

Matthias Coufal

M.Sc. Agrarwissenschaften | Experte für Cannabis & Pflanzenbau | Mitgründer HANS Brainfood
Matthias Coufal hat Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim sowie Agrarmarketing und Management in Weihenstephan studiert. Bereits während seines Studiums hat er sich intensiv und wissenschaftlich mit der Pflanze Hanf beschäftigt – mit besonderem Fokus auf nachhaltigen Anbau, Inhaltsstoffe und Nutzungsmöglichkeiten.

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