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Do-Si-Dos – Indica-Powerhouse mit erdiger Tiefe und Minzakzenten

Strains – Relaxed Feminisiert Indica-dominant Mittel

Kurz und knapp: Was ist Do-Si-Dos?

Do-Si-Dos ist ein indica-dominanter Hybrid mit 70 % Indica und 30 % Sativa, entstanden aus OG-Linien und Girl Scout Cookies. Der Effekt startet mit einer klaren, mentalen Welle und landet dann in tiefer körperlicher Entspannung – klassisches Abend-High mit Charakter. Das Aroma ist erdig, süß und trägt eine unverwechselbare minzige Frische.

Typ
Sativa 30 % / Indica 70 %
Genetik
Off OG × Girl Scout Cookies
Marke
BudVoyage
THC-Gehalt
25–30 %

CBD-Gehalt
unter 1 %
Schwierigkeit
Mittel
Aroma
Erdig, süß, Minze, OG-Unterton
Effekt
Euphorisch, dann tief entspannend
Klima
Gemäßigt bis warm
Blütezeit
8–9 Wochen (Indoor)
Ernte Outdoor
September–Oktober
Aussaat
April–August
Ertrag Indoor
475–525 g/m²
Ertrag Outdoor
800–1.200 g/Pflanze
Höhe
Indoor 80–120 cm · Outdoor bis 200 cm

Was ist Do-Si-Dos?

Do-Si-Dos ist keine Sorte, die man schnell vergisst. Der Name klingt verspielt – der Effekt ist es nicht. 70 % Indica, bis zu 30 % THC, eine Genetik aus der OG-Kush-Linie und Girl Scout Cookies: Das ist kein Einsteiger-Strain. Do-Si-Dos richtet sich an Grower und Konsumenten, die wissen, was sie wollen, und die eine Sorte suchen, die liefert.

Die BudVoyage F1-Version ist eine feminisierte Kreuzung aus Off OG und Girl Scout Cookies – zwei Strains, die für außergewöhnliche Potenz, dichtes Harz und ein komplexes Aromaprofil bekannt sind. Das Ergebnis ist eine Pflanze, die in der Blüte kaum Wünsche offen lässt: massive Erträge, hoher THC-Wert, unverwechselbares Terpenprofil.

Was Do-Si-Dos auszeichnet, ist der zweiphasige Effekt. Die erste Welle ist mental und klar – ein Öffnen des Kopfes, das überraschend belebend wirkt für eine so indica-lastige Genetik. Dann kommt Phase zwei: eine tiefe, körperliche Entspannung, die Muskeln lockert und den Antrieb auf null setzt. Do-Si-Dos ist eine Abendsorte, die klar sagt, wann der Abend vorbei ist.

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Herkunft und Genetik

Der Name Do-Si-Dos stammt aus der US-amerikanischen Tanztradition – ein Tanzschritt beim Square Dance, bei dem zwei Partner aneinander vorbeidrehen. Ob das als Metapher für den zweiphasigen Effekt gedacht war, ist nicht überliefert. Passend ist es trotzdem.

Die ursprüngliche Do-Si-Dos-Linie wurde von Archive Seed Bank in Portland, Oregon, entwickelt. Die Elternteile in der Originalversion sind OG Kush Breath – auch bekannt als OGKB – und Face Off OG. Beide sind tiefe, körperschwere Indica-Genetiken mit außergewöhnlicher Harzproduktion. Das Ziel war eine Sorte, die die besten Eigenschaften beider Linien vereint: das komplexe Aromaprofil der OGKB mit der Potenz und Robustheit von Face Off OG.

Die BudVoyage F1-Version arbeitet mit Off OG und Girl Scout Cookies als Elternsorten. Girl Scout Cookies ist eine der einflussreichsten Kreuzungen der letzten zwanzig Jahre – entstanden ebenfalls in Nordkalifornien, mit OG Kush und Durban Poison als Basis. Sie bringt Süße, eine cremige Komplexität im Aroma und einen euphorischen Einstieg in den Effekt. Off OG liefert die Indica-Masse, das Erdige und die Schwere, die Do-Si-Dos zu dem macht, was sie ist.

Als F1-Hybrid profitiert die BudVoyage-Version vom sogenannten Hybrid-Vigor: Die erste Filialgeneration aus zwei stabilen Elternlinien zeigt oft mehr Widerstandsähigkeit, gleichmäßigeres Wachstum und konsistentere Qualität als spätere Generationen. Das macht sich im Grow bemerkbar – weniger Ausreißer, gleichmäßigere Erträge.

Wirkung und Effektprofil

Der Effekt von Do-Si-Dos ist zweigeteilt – und genau das macht die Sorte interessant. Sie beginnt nicht wie ein klassischer Indica. Die erste Phase ist cerebral: ein Öffnen des Kopfes, eine leichte Euphorie, ein Gefühl von Klarheit und Fokus, das man bei 70 % Indica nicht unbedingt erwartet. Das dauert 20 bis 40 Minuten.

Dann übernimmt die Indica-Dominanz. Die körperliche Entspannung breitet sich aus – erst in den Schultern, dann in den Beinen, schließlich überall. Wer saß, möchte liegen. Wer lag, möchte schlafen. Do-Si-Dos ist eine klare Abendsorte: kein Strain für produktive Stunden, keine Option vor dem Sport. Aber für Abschalten, Runterkommen, für Momente, in denen Entspannung das Ziel ist – da funktioniert sie zuverlässig.

Mit 25 bis 30 % THC bewegt sich Do-Si-Dos im oberen Segment. Das ist kein Wert für Einsteiger. Wer wenig Erfahrung hat oder THC-sensitiv ist, sollte mit kleinen Mengen beginnen. Die Wirkung setzt schnell ein und kann bei ungewöhnlicher Dosierung intensiv werden.

Aroma und Geschmack

Do-Si-Dos riecht nach Erde und etwas mehr. Das Basisprofil ist tief erdig – ein klassischer OG-Unterton, der sofort vertraut wirkt, wenn man Kush-Linien kennt. Darüber liegt eine süßliche Schicht, die von den GSC-Genen kommt: leicht floral, angenehm rund. Und dann ist da noch diese minzige Frische, die das Profil hebt und unverwechselbar macht.

Im Rauch oder Dampf zeigt sich eine ähnliche Schichtung. Der erste Eindruck ist erdig-würzig, der Abgang süßer und mit einem klaren, kühlen Akzent. Das Gesamtbild ist komplex ohne überwältigend zu sein – Leute, die einfache Profile bevorzugen, können damit weniger anfangen. Wer Tiefe sucht, wird hier fündig.

Die Harzproduktion ist erheblich. Reife Blüten sind dicht mit Trichomen bedeckt – was Do-Si-Dos auch zur interessanten Option für alle macht, die an der Herstellung von Konzentraten interessiert sind.

Terpenprofil: Caryophyllen, Limonen, Linalool

Das Terpenprofil von Do-Si-Dos spiegelt das Aroma direkt wider: Caryophyllen als Hauptträger des erdigen, würzigen Charakters, Limonen für die süßlich-frische Komponente, Linalool für die beruhigende Basis.

Caryophyllen
Das dominante Terpen. Würzig, pfeffrig, erdig – verantwortlich für den OG-typischen Unterton und die schwere, körperbetonte Wirkkomponente. Einziges Cannabis-Terpen, das direkt an CB2-Rezeptoren bindet.
Limonen
Bringt die süßlich-frische, leicht zitrusartige Schicht ins Profil. In Kombination mit Caryophyllen entsteht der unverwechselbare Do-Si-Dos-Charakter. Trägt zur euphorischen Eingangsphase des Effekts bei.
Linalool
Floral, leicht minzig – das Terpen hinter der kühlen Frische im Geschmack. Bekannt für beruhigende Eigenschaften, die den Übergang zur körperlichen Entspannungsphase unterstützen.

Do-Si-Dos anbauen

Aussaat

Do-Si-Dos-Samen werden über die Wasserglasme­thode zum Keimen gebracht. Samen 12 bis 24 Stunden in lauwarmes Wasser legen. Sobald die Keimwurzel sichtbar wird oder die Schale aufplatzt, kommt der Samen in feuchtes, nährstoffarmes Substrat – nicht tiefer als einen Zentimeter. Outdoor-Aussaat ab April, wenn Nachtfröste ausgeschlossen sind.

Die ersten Wochen

Do-Si-Dos entwickelt sich in der Vegetationsphase zu einer mittelkompakten Pflanze mit guter Verzweigung. Die Indica-Dominanz zeigt sich früh: breite Blätter, kurze Internodien, gedrungener Wuchs. Das erleichtert die Kontrolle im Indoor-Grow, macht aber auch deutlich, dass die Pflanze Platz für die Seitentriebe braucht. Training-Methoden wie LST oder leichtes Topping lohnen sich, um die Blütenoberfläche zu maximieren.

Indoor

Indoor zeigt Do-Si-Dos ihre Stärken besonders deutlich. Die Pflanzenhöhe von 80 bis 120 cm bleibt gut handhabbar, die Blütezeit von 8 bis 9 Wochen nach Umstellung auf 12/12 ist für eine so potente Sorte vergleichsweise kurz. Wegen der hohen Harzproduktion und dem entsprechend intensiven Geruch ist ein Aktivkohlefilter keine Option, sondern Pflicht.

Do-Si-Dos produziert Indoor 475 bis 525 g/m² – ein solider Wert, der bei optimalem Setup noch weiter steigt. Die Blüten werden dicht, schwer und harzgetränkt. Gute Luftzirkulation ist wichtig, um Schimmelrisiken in den dichten Budstrukturen zu minimieren.

Outdoor

Outdoor entfaltet Do-Si-Dos ihr volles Ertragspotenzial. Unter optimalen Bedingungen – sonniger, warmer Standort, guter Boden – können Pflanzen bis zu 200 cm hoch werden und 800 bis 1.200 g pro Pflanze produzieren. Das sind Zahlen, die auch erfahrene Outdoor-Grower aufhorchen lassen.

In Deutschland funktioniert Do-Si-Dos gut an sonnigen, windgeschützten Lagen. Der gemäßigt-warme Sommer reicht für eine vollständige Blüteentwicklung, wenn die Aussaat früh genug beginnt. Die F1-Genetik bringt eine gewisse Robustheit gegenüber Temperaturschwankungen mit.

Ernte

Optimaler Erntezeitpunkt: wenn die Trichome überwiegend milchig-trüb sind und ca. 20–30 % bereits in Bernstein übergegangen sind. Für tiefere körperliche Effekte darf der Bernstein-Anteil etwas höher sein. Outdoor-Ernte typischerweise zwischen Mitte September und Anfang Oktober.

Nach der Ernte empfiehlt sich eine langsame Trocknung bei 18–22 °C und 55–65 % relativer Luftfeuchtigkeit über 10 bis 14 Tage. Wer das volle Aromapotenzial herausholen will, folgt mit einem Curing von mindestens vier Wochen in Einmachgläsern – die Terpene brauchen diese Zeit, um sich vollständig zu entwickeln.

Indoor
475–525 g/m²
Blütezeit 8–9 Wochen · Höhe 80–120 cm · dichte Buds · hohe Harzproduktion · Aktivkohlefilter Pflicht
Outdoor
800–1.200 g/Pflanze
Ernte September–Oktober · bis 200 cm · sonniger Standort · F1-Robustheit · hoher Ertrag

Do-Si-Dos und verwandte Sorten

Do-Si-Dos hat als Mutterlinie und Kreuzungspartner in den letzten Jahren viele interessante Nachkommen hervorgebracht. Wer sich für das Ursprungsprofil dieser Genetik interessiert, findet in verwandten OG- und Cookie-Linien gute Orientierungspunkte.

  • OG Kush – Stammelternteil über die OG-Linie. Der charakteristische erdige, kraftstoff-artige Unterton in Do-Si-Dos geht auf diese Genetik zurück.
  • Girl Scout Cookies – Das andere Elternteil. Verantwortlich für Süße, Harzreichtum und den euphorischen Effekteinstieg. Eine der stilprägendsten US-Linien.
  • Gelato – Ebenfalls aus der GSC-Linie. Ähnlich cremig-süß im Aroma, etwas ausgewogener in der Indica/Sativa-Balance.
  • Wedding Cake – Triangle Kush × Animal Mints, nah verwandt mit der GSC/OG-Familie. Ähnlich potent, ähnlich süß, ähnlich körperbetont.
  • Bubba Kush – Für alle, die noch mehr ins Indica-Spektrum wollen. Schwerer, sedierender, weniger cerebrale Eingangsphase.

Für wen ist Do-Si-Dos geeignet?

Do-Si-Dos ist eine Sorte für Leute mit Erfahrung – und das muss klar gesagt werden. 25 bis 30 % THC sind kein Wert, mit dem man experimentiert. Wer wenig Erfahrung hat oder unbekannte Reaktionen auf hochpotente Indica-Hybriden, sollte lieber mit einer gesetzteren Sorte starten.

Für erfahrene Nutzer, die am Abend gezielt abschalten wollen, ist Do-Si-Dos eine sehr gute Wahl. Der zweiphasige Effekt – erst mental offen, dann körperlich schwer – macht die Sorte interessanter als ein simpler Knockout-Indica. Man bekommt einen kurzen, klaren Moment, bevor die Entspannung einsetzt.

Für Grower ist Do-Si-Dos ebenfalls attraktiv: robuste F1-Genetik, berechenbare Erträge, kurze Blütezeit für die Potenz-Klasse. Wer Indoor wenig Fehler machen will und dennoch Topp-Qualität anstrebt, ist hier gut aufgehoben. Outdoor-Grower mit sonnigem Standort bekommen Erträge, die sich sehen lassen.

Wer tagssüber funktionieren muss, aktiv bleiben will oder kreative Energie braucht – Do-Si-Dos ist das falsche Werkzeug. Dafür gibt es Sativa-Sorten wie Sour Diesel, Super Lemon Haze oder Durban Poison.

Häufige Fragen zu Do-Si-Dos

Do-Si-Dos ist ein Tanzschritt aus dem amerikanischen Square Dance – ein Bewegungsmuster, bei dem zwei Tänzer aneinander vorbeidrehen. Der Name wurde von Archive Seed Bank für diese Sorte gewählt und ist heute ein feststehender Begriff in der Cannabis-Kultur. Manchmal auch geschrieben als „Dosi Dos“ oder „Do-si-Dos“.
Do-Si-Dos wirkt zweiphasig: Zuerst kommt eine mentale, leicht euphorische Welle – der Kopf öffnet sich, die Stimmung hebt sich. Nach 20 bis 40 Minuten setzt die Indica-Dominanz ein: tiefe körperliche Entspannung, schwere Glieder, nachlassender Antrieb. Ideal für den Abend, nicht für produktive Tage geeignet.
Do-Si-Dos ist ein indica-dominanter Cannabis-Hybrid (70 % Indica / 30 % Sativa) aus der OG- und Cookie-Genetik-Familie. Ursprünglich von Archive Seed Bank in den USA entwickelt, inzwischen ein weltweit gefragter Strain mit 25–30 % THC und einem komplexen Aromaprofil aus Erde, Süße und Minze.
Do-Si-Dos gehört mit 25–30 % THC zu den potentesten Sorten überhaupt. Es gibt vereinzelte Labor-Ergebnisse bei anderen Sorten, die noch höhere Werte zeigen – allerdings hängen reale THC-Werte stark von Anbaubedingungen, Erntezeitpunkt und Curing ab. Do-Si-Dos ist in jedem Fall kein Einsteiger-Strain.
Das hängt stark von der Sorte, der Menge und der individuellen Toleranz ab. Bei Do-Si-Dos mit 25–30 % THC sind Effekte von 3 bis 5 Stunden realistisch. Erfahrene Nutzer, die häufig konsumieren, bauen schneller eine Toleranz auf und empfinden die Wirkung kürzer. Einsteiger oder Menschen mit niedriger Toleranz können deutlich länger beeinflusst sein.
Nein. Do-Si-Dos ist eine photoperiodische Sorte – sie blüht ausgelöst durch den Lichtzyklus (12/12 Indoor, natürliche Tageslichtkürzung Outdoor). Es gibt jedoch einige Züchter, die Autoflower-Varianten von Do-Si-Dos entwickelt haben. Die BudVoyage F1-Version ist feminisiert und photoperiodisch.
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