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Banana Kush – Tropisches Aroma und geselliges Abend-High

Strains & Sozial Feminisiert Indica-dominant Einsteiger geeignet

Kurz und knapp: Was ist Banana Kush?

Banana Kush ist eine Indica-dominante Kreuzung aus Ghost OG und Skunk Haze mit einem unverwechselbaren reifen Bananenaroma. Die Wirkung ist gesellig, euphorisch und stimmungshebend, mit sanfter körperlicher Entspannung im Hintergrund. Mit 18 bis 25 % THC ist sie eine der aromatisch prägnantesten Sorten im Kush-Segment.

Typ
60 % Indica / 40 % Sativa
Blütentyp
Feminisiert
Genetik
Ghost OG × Skunk Haze
THC-Gehalt
18–25 %
CBD-Gehalt
unter 1 %
Schwierigkeit
Einsteiger geeignet
Aroma
Reife Banane, tropisch, erdig, cremig
Effekt
Gesellig, euphorisch, stimmungshebend, entspannend
Klima
Warm / Mediterran
Blütezeit
7–9 Wochen
Ernte Outdoor
Oktober
Ertrag Indoor
450–510 g/m²
Höhe Indoor
80–120 cm
Ertrag Outdoor
bis 1000 g/Pflanze
Höhe Outdoor
bis 180 cm

Was ist Banana Kush?

Banana Kush ist eine der wenigen Sorten, bei denen das Aroma wirklich das Leitmotiv ist. Reife Banane. Nicht angedeutet, nicht im Hintergrund. Wer den Behälter öffnet, weiß sofort, womit er es zu tun hat.

Die Sorte stammt aus Kalifornien und geht auf Crockett Family Farms zurück. Die Elternteile Ghost OG und Skunk Haze erklären das Profil: Ghost OG, ein OG-Kush-Phänotyp, bringt die Indica-Entspannung und das harzige Kush-Fundament. Skunk Haze liefert den fruchtigen, leicht energetischen Sativa-Anteil, der Banana Kush von schweren Abendindicas unterscheidet. Das Ergebnis ist 60 % Indica, 40 % Sativa, mit einem Profil, das geselliger ist als typische Kush-Sorten.

Der Effekt ist euphorisch und stimmungshebend. Nicht sedierend wie Purple Kush, nicht cerebral fokussiert wie Acapulco Gold. Banana Kush ist eine Socialsorte: angenehme Stimmung, Gesprächsfreude, leichte Energie, entspannte Körperwirkung. Die Wahl, wenn Freunde dabei sind.

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Herkunft und Genetik

Die Herkunftsgeschichte von Banana Kush hat zwei Versionen. Cali Kush Breeder beschreiben sie als Kreuzung aus OG Kush und einer Banana-Genetik. Crockett Family Farms, die andere bekannte Quelle, nennt Ghost OG und Skunk Haze als Elternteile. Beide Linien kommen aus Kalifornien, beide führen zur gleichen Sorte. Der Konsens: Die Genetik geht auf OG Kush zurück, der Banana-Charakter ist das Ergebnis gezielter Selektion auf terpentinreiche Phänotypen.

Ghost OG ist ein OG-Kush-Phänotyp, bekannt für hohe Harzproduktion, dichte Blütenstruktur und tiefe Indica-Wirkung. Er trägt das klassische erdige Kush-Fundament in Banana Kush und gibt der Sorte ihre Schwere und Konsistenz.

Skunk Haze ist der Gegenpart: fruchtig, leicht, mit dem Sativa-Anteil, der Banana Kush aus dem reinen Abendsortenbereich herausholt. Skunk bringt eine leicht würzige Note mit, Haze die fruchtigen Obertöne und einen Hauch Energie.

Wirkung und Effektprofil

Banana Kush wirkt anders als die meisten anderen Kush-Sorten. Der Indica-Anteil ist spürbar, aber er lähmt nicht. Die Entspannung setzt ein, ist aber nicht sedierend. Was Banana Kush stattdessen macht: die Stimmung heben, Gespräche erleichtern, Hemmschwellen senken, ohne den Kopf zu vernebeln.

Der Effekt ist euphorisch und sozial. Wer in einer Runde sitzt und Banana Kush nimmt, wird gesprächiger, entspannter, aufgeschlossener. Es ist ein angenehmer Mittelweg, der gesellige Abende begleitet ohne die Energie vollständig zu erden.

Die körperliche Entspannung baut sich langsam auf und nimmt im Verlauf zu. Wer Banana Kush am späten Abend nimmt, schläft danach gut. Wer sie frühzeitig am Abend nimmt, hat erst eine gesellige Phase, dann eine entspannte.

Bei 18 bis 25 % THC ist die Sorte stark. Einsteiger sollten dosiert einsteigen. Erfahrene Nutzer schätzen die Vorhersehbarkeit und das angenehme, nie überwältigende Profil.

Aroma und Geschmack

Das Aroma von Banana Kush ist ihr klarstes Merkmal. Reife Banane im Vordergrund, süß, tropisch, cremig. Darunter liegt ein erdiges Kush-Fundament aus dem Ghost-OG-Erbe, das das Profil verankert. Leichte würzige Note im Hintergrund aus dem Skunk-Anteil.

Im Geschmack wiederholt sich das Muster. Der Rauch ist weich und süß, das Bananenprofil bleibt im Vordergrund, der Abgang ist warm-harzig mit einer cremigen Süße.

Indoor ist ein Aktivkohlefilter notwendig. Das tropisch-süße Profil ist intensiv und prägt auch gut isolierte Räume.

Terpenprofil: Myrcen, Caryophyllen, Limonen

Das Terpenprofil von Banana Kush erklärt das charakteristische Bananenaroma und das gesellige Effektprofil.

Myrcen
Dominantes Terpen. Erdig, fruchtig, moschusartig. Bildet die Basis des tropisch-süßen Aromaprofils und trägt zur körperlich entspannenden Wirkungskomponente bei.
Caryophyllen
Würzig, pfefferartig. Gibt dem Profil Tiefe und einen warmen Gewürzakzent hinter der Bananesüße. Das einzige Cannabis-Terpen, das direkt an CB2-Rezeptoren bindet.
Limonen
Zitrusartig, frisch. Aus dem Skunk-Haze-Erbe. Ergänzt das süß-tropische Profil mit Frische und ist mitverantwortlich für den stimmungshebenden, geselligen Effektanteil.

Banana Kush anbauen

Aussaat

Banana Kush Samen werden über die Wasserglasmethode gekeimt. Samen 12 bis 24 Stunden in lauwarmes Wasser legen, bis die Keimwurzel sichtbar wird oder die Schale aufplatzt. Dann in feuchtes, nährstoffarmes Substrat setzen, maximal 1 cm tief.

Die ersten Wochen

Banana Kush wächst kompakt und buschig. LST in der Vegetationsphase verbessert die Lichtverteilung, ScrOG-Setups funktionieren gut. Die Pflanze ist robust und verzeiht kleinere Fehler bei der Düngung.

Indoor

Indoor bleibt Banana Kush mit 80 bis 120 cm gut handhabbar. Blütezeit 7 bis 9 Wochen nach Switch auf 12/12. Indoor-Erträge von 450 bis 510 g/m² sind bei gutem Setup realistisch. Das Bananenaroma setzt ab Woche 5 bis 6 deutlich ein.

Outdoor

Outdoor wächst Banana Kush auf bis zu 180 cm und liefert unter guten Bedingungen sehr hohe Erträge bis zu 1000 g pro Pflanze. Ernte Oktober. In der späten Blüte bei Regen und Kälte können die dichten Buds schimmelanfällig werden.

Ernte

Optimaler Erntezeitpunkt: Trichome überwiegend milchig-trüb, 20 bis 30 % bernsteinfarben. Nach der Ernte 10 bis 14 Tage bei 60 bis 70 % rF und 18 bis 22 °C trocknen, dann mindestens 4 Wochen curen. Das Bananenaroma vertieft sich mit ausreichender Reifezeit spürbar.

Indoor
450–510 g/m²
Blütezeit 7–9 Wochen · Höhe 80–120 cm · kompakt · gut für ScrOG · intensives Aroma ab Woche 5
Outdoor
bis 1000 g/Pflanze
Ernte Oktober · bis 180 cm · warmer Standort · Schimmelschutz spät in der Saison

Banana Kush und verwandte Sorten

Banana Kush steht in der OG-Kush-Familie und hat durch ihr tropisches Profil eigene Nachfolger und Verwandte inspiriert.

  • OG Kush Das genetische Fundament über Ghost OG. Kein Bananenprofil, dafür komplexes Kiefer-Erde-Zitrus-Aroma. Stärkere Indica-Wirkung, weniger gesellig.
  • Pink Kush Ebenfalls OG-Kush-Abkömmling, mit Vanille-Rosen statt Banane. Schwereres, sedierenderes Abendprofil.
  • Purple Kush Reine Indica-Landsorte, noch schwerere Sedierung. Trauben-Erde statt Banane.
  • Gelato Keine direkte Verwandtschaft, aber ähnlich süß-fruchtig und gesellig im Effektprofil. Cremig-Dessert statt Banana-Tropical.
  • Forbidden Fruit Ebenfalls fruchtiger Indica-Hybrid mit tropischen Noten. Kirsche und Zitrus statt Banane, aber vergleichbares Gleichgewicht aus Euphorie und Entspannung.

Für wen ist Banana Kush geeignet?

Banana Kush ist die Sorte für gesellige Abende. Wer allein entspannen und schlafen will, findet in Purple Kush oder Pink Kush verlässlichere Begleiter. Wer mit Freunden zusammensitzt, Gespräche will und trotzdem nicht überdreht sein möchte, liegt mit Banana Kush richtig.

Das Bananenprofil macht die Sorte zugänglich. Banana Kush ist oft der Einstieg in die Kush-Familie für alle, die fruchtige Aromen bevorzugen.

Für den Anbau ist die Sorte auch für Einsteiger gut geeignet. Robust, kompakt, unkompliziert, mit kurzer Blütezeit und guten Erträgen.

Häufige Fragen zu Banana Kush

Banana Kush ist eine Indica-dominante Kreuzung aus Ghost OG und Skunk Haze, entwickelt in Kalifornien. 60 % Indica, 40 % Sativa, THC 18 bis 25 %. Bekannt für ein intensives Bananenaroma und eine gesellig-euphorische Wirkung mit sanfter körperlicher Entspannung.
Banana Kush wirkt gesellig, euphorisch und stimmungshebend. Der Effekt setzt angenehm ein, macht gesprächig und aufgeschlossen, ohne den Kopf zu vernebeln. Körperliche Entspannung baut sich im Verlauf auf. Für gesellige Abende besser geeignet als für konzentrierte Arbeit oder Schlafinduktion.
Das Bananenaroma kommt aus dem Terpenprofil der Sorte, das reich an Myrcen und tropischen Aromastoffen ist. Diese entstehen natürlich in Cannabis-Phänotypen mit bestimmter genetischer Prädisposition und wurden in Banana Kush durch gezielte Selektion auf das süß-tropische Profil stabilisiert.
Ja. Das ist das Kernprofil dieser Sorte. Die Kombination aus Euphorie, Stimmungsaufhellung und gesprächsfördernder Wirkung macht sie zu einer der besseren Sozialoptionen im Kush-Segment. Ohne die Sedierung schwerer Indica-Sorten, ohne die cerebrale Intensität reiner Sativas.
Mit 18 bis 25 % THC ist Banana Kush stark. Das Profil ist aber weniger intensiv als schwere Indica-Sorten, weil der Sativa-Anteil die Wirkung ausbalanciert. Für Einsteiger ist eine niedrige Einstiegsdosis empfehlenswert.
Der Hauptunterschied liegt im Aroma und im Effektprofil. OG Kush ist Kiefer, Erde, Zitrus, mit cerebral-entspannender Wirkung. Banana Kush ist Banane, tropisch, süß, mit gesellig-euphorischer Wirkung. Banana Kush ist sozialer und aromatisch zugänglicher. Beide gehen genetisch auf OG Kush zurück.
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